Musizieren zögert den altersbedingten Hörverlust hinaus

Der altersbedingte Hörverlust ist bei älteren Musikern geringer als bei gleichaltrigen Nicht-Musikern, so das Ergebnis einer Studie des Baycrest’s Rotman Research Institute in Toronto, Kanada.

In der Studie wurden Musiker im Alter von 18 bis 91 Jahren mit Testpersonen verglichen, die keinerlei Instrumente spielten. Die Forscher interessierten sich besonders für die Verarbeitung von Schallreizen im Gehirn, die für das Sprachverständnis ausschlaggebend ist. Gerade ältere Menschen klagen oft über Probleme, bei lauten Umgebungsgeräuschen Sprache zu verstehen.

Wer sich lebenslang mit Musik beschäftigt, hat demnach nicht nur in der Jugend ein besseres Hörvermögen, sondern erleidet zusätzlich auch keine so starke Abnahme des Hörvermögens im Alter. Wahrscheinlich – so die Forscher – ist das ein Trainingseffekt: Musiker nutzen ihr Hörvermögen über Jahre hinweg auf hoher Ebene. Wer wissen möchte, wie es um sein Gehör bestellt ist, sollte einen kostenlosen Hörtest bei einem FGH Partnerakustiker machen. Mehr unter: www.fgh-info.de

Oben