Hörtest: Was wird eigentlich gemessen?

Die am weitesten verbreitete Methode zur Überprüfung der Hörleistung ist die Tonaudiometrie. Dafür sind zwei physikalische Größen von Bedeutung: Die Tonhöhe und die Lautstärke.

Da sich auch leichte Hörprobleme bereits auf das Sprachverstehen auswirken, wird bei diesem Hörtest das Tonhöhenspektrum der menschlichen Sprache gemessen. Dabei geht es darum, die jeweilige Lautstärke zu finden, die nötig ist, damit bestimmte Töne gehört werden. Dieser als Hörschwelle bezeichnete Messwert gibt Auskunft über die persönliche Hörleistung. 

Als normalhörend gelten nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Abweichungen bis zu 25 Dezibel. Eine geringgradige Schwerhörigkeit ist zwischen 25 und 40 Dezibel angesiedelt, gefolgt von der mittelgradigen (40-60 Dezibel) und der hochgradigen Schwerhörigkeit (über 60 Dezibel). Um Nachteile und Einbußen an Lebensqualität zu vermeiden, die durch Hörminderungen verursacht werden, empfehlen Fachleute regelmäßige vorsorgliche Hörtests bei einem Hörgeräteakustiker. Weitere Informationen unter www.fgh-info.de

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