Lärm – die allgegenwärtige Bedrohung des Guten Hörens

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Mehr Mobilität, mehr Medien und mehr Verkehr erzeugen in der heutigen Zeit Lärm und eine Vielzahl an Umweltgeräuschen. Immer bessere Technologien der Unterhaltungsindustrie intensivieren den Musik- und Filmkonsum. Die Gefahren für das Gehör liegen damit sowohl in der unfreiwilligen als auch in der freiwilligen Lärmbelastung in Freizeit, Straßenverkehr und Arbeitsleben.

Objektiv gefährdet alles, was laut ist, das Gehör und das Wohlbefinden. Durch Dauerschall oder auch kurzzeitige hohe Schallspitzen kann das Gehör bleibende Schäden davontragen. Dazu zählen Hörschäden, die zeitlich begrenzt (Hörsturz) oder dauerhaft (Schwerhörigkeit) auftreten. Auch Ohrgeräusche (Tinnitus) können durch die unterschiedlichen Lärmeinwirkungen entstehen.

Schall oder Lärm wirkt darüber hinaus auf den gesamten Organismus, indem er körperliche Stressreaktionen auslöst. Weitere Folgen dieser lärmbedingten Reaktionen des menschlichen Nervensystems können Veränderungen bei Blutdruck, Herzfrequenz und Kreislauf sein. Denn durch die Ausschüttung von Stresshormonen wird der Stoffwechsel im Körper beeinflusst und verändert. Das führt zu Schlaf- und Konzentrationsproblemen und steigert die Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu psychischen Störungen.

Der Vorsorge kommt größte Bedeutung zu. Die Hörexperten der Fördergemeinschaft Gutes Hören empfehlen regelmäßige Hörtests, um die weitreichenden Folgen von Hörschäden zu verhindern.


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„Hörtest? Ich höre doch gut. Verstehen? Na ja, nicht immer...?“ das kennen viele Menschen: Man hört alles, aber immer wieder gibt es Situationen, in denen man das Gesprochene nicht versteht.

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