Die Ohren hören, das Gehirn versteht: besseres Sprachverstehen durch regelmäßiges Tragen von Hörgeräten

Hören und Verstehen geschieht in der Zusammenarbeit von Ohren und Gehirn. Kommt es hier zu Beeinträchtigungen, helfen Hörgeräte dabei die Defizite auszugleichen.

Die Ursachen für schlechteres Hören mit fortschreitendem Alter sind komplexer als bisher angenommen. Im Rahmen einer Studie der Universität Zürich wurden jüngere und ältere Menschen mit und ohne Hörverlust bezüglich ihres Sprachverstehens getestet. Demnach mussten die jüngeren Probanden deutlich weniger Anstrengung im Gehirn aufwenden, als die älteren Personen, die keinen Hörverlust hatten. Bei älteren Probanden mit einer Hörminderung war hingegen eine deutlich größere Anstrengung zu erkennen.

 

Die Studie zeigte auch, dass regelmäßiges Tragen von Hörgeräten wieder zu einem besseren Sprachverstehen führt. Für die Rückkehr zu besserem Sprachverständnis sollten die Hörsysteme während des ganzes Tages, mindestens 12 Stunden ohne Unterbrechung getragen werden. Die Erkenntnisse zeigen, wie wichtig es für den Hörerfolg ist, seine Hörgeräte regelmäßig zu nutzen. Dadurch stellen sich außerdem schnell die nötige Routine und Selbstverständlichkeit ein, die wesentlich dazu beitragen, die gewohnte Lebensqualität zurückzugewinnen und Normalität in den Alltag einkehren zu lassen.

 

Bei Fragen zum Thema Hören und der Anpassung von Hörgeräten sind die Partnerakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören die qualifizierten Ansprechpartner. Einen der rund 1500 Fachbetrieb in der Nähe findet man unter www.fgh-info.de

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„Hörtest? Ich höre doch gut. Verstehen? Na ja, nicht immer...?“ das kennen viele Menschen: Man hört alles, aber immer wieder gibt es Situationen, in denen man das Gesprochene nicht versteht.

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