Das Ohr isst mit – Der Einfluss der Ohren auf den guten Geschmack

Menschen genießen ihr Essen mehr, wenn ihnen die Hintergrundmusik gefällt. Britischen Forschern zufolge steht das Geschmackserleben in direkter Beziehung zu anderen Sinneseindrücken.

Die akustischen Dimensionen von Lebensmitteln haben dabei großen Einfluss auf Qualitäts- und Geschmackserwartungen. Gutes Hören bedeutet also viel mehr als gutes Sprachverständnis. Den sinnübergreifenden Forschungsbereich nennt Charles Spence, Professor für Psychologie und Sinnes-Experte von der University of Oxford „Gastrophysik“. Beispielsweise empfinden Menschen Chips als nicht frisch, wenn die typischen Kaugeräusche fehlen. Eine weitere Erkenntnis ist, dass die Tonhöhen in Musik die Wahrnehmung von süß oder bitter beeinflussen.

Bezogen auf den Hörsinn müssten demnach Menschen mit Hörminderungen weniger Genuss an vielen Speisen verspüren. Das ist jedoch nicht empirisch nachgewiesen. Fest steht dagegen, dass abnehmende Hörleistungen das Sprachverstehen nachhaltig beeinträchtigen. Die Hörexperten der Fördergemeinschaft Gutes Hören empfehlen deshalb ab 40 Jahren jährlich eine Überprüfung des Gehörs, um mögliche Defizite rechtzeitig zu erkennen. Einen Fachbetrieb in der Nähe findet man unter www.fgh-info.de

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„Hörtest? Ich höre doch gut. Verstehen? Na ja, nicht immer...?“ das kennen viele Menschen: Man hört alles, aber immer wieder gibt es Situationen, in denen man das Gesprochene nicht versteht.

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