Neue Langzeitstudie: Hörgeräte erhalten geistige Fitness im Alter

Wer Schwerhörigkeit mit Hörgeräten ausgleicht, bleibt im Alter länger geistig fit. Das belegt eine aktuelle Studie der Universität Bordeaux.

Demnach bauen Menschen mit unversorgtem Hörverlust wesentlich schneller geistig ab als Hörgeräteträger, die sich in ihren Denkleistungen nicht von Normalhörenden unterscheiden. Denn wer seine Hörprobleme nicht ausgleicht, erfährt immer weniger Eindrücke und Anregungen, wodurch die kognitive Leistungsfähigkeit allmählich zurückgeht.
 
Schwerhörigkeit erfordert außerdem mehr Gehirnkapazitäten zur Verarbeitung von Tönen zu Lasten anderer Hirnprozesse. Durch das Tragen von Hörgeräten wird dagegen das Gehirn entlastet, sodass das Denken und Kommunizieren wieder leichter fällt. Die Fördergemeinschaft Gutes Hören setzt deshalb auf systematische Hörprävention und Aufklärungsarbeit und empfiehlt regelmäßige Hörtests bei FGH Hörakustiker.

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