Rauschen im Ohr - Tinnitus ist ein vieldimensionales Phänomen

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Für die Behandlung von Tinnitus gibt es keine einheitlichen Richtlinien, weil die Ursachenforschung noch am Anfang steht.

Bei der Komplexität des Gehörs kann es neben den Schädigungen auch zu Störungen kommen, deren Ursachen noch immer nicht geklärt werden konnten.
Bei Tinnitus handelt es sich um hartnäckige Ohrgeräusche, die nicht von außen kommen. Bei der Ursachenforschung stützen sich die Forscher bisher nur auf Vermutungen, nicht auf medizinisch belegte Tatsachen. Fest steht aber: Tinnitus ist ein Alarmzeichen des Gehörs.

Als häufigste Ursachen werden Innenohr- und Lärmschäden, Durchblutungsstörungen oder Hörsturz angenommen bzw. festgestellt. Aber auch Halswirbelerkrankungen oder Beschwerden im Zahn-Kiefer-Bereich können Ohrgeräusche hervorrufen. Das breite Spektrum macht deutlich, dass Tinnitus vor allem eines ist: eine Nervensache, die oft mit psychischer Belastung einhergeht.

Häufig treten die Ohrgeräusche gleichzeitig mit Hörproblemen auf. Dann kann mit der Anpassung von Hörgeräten auch der Tinnitus wieder in den Hintergrund treten. Er wird von der wieder gewonnenen Klangvielfalt des Alltags verdeckt. Auch sogenannte Tinnitus-Masker können wirksam sein, indem sie ihrerseits mit Geräuschen die Tinnitusfrequenzen überlagern. Unter dem Sammelbegriff Tinnitus-Retraining-Therapie kommen eine Reihe von Maßnahmen zusammen, die individuell angewendet werden mit dem Ziel, die Geräusche in den Hintergrund zu drängen.


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