Erwachsene - mit Hörsystemen stehen viele Türen wieder offen

Im erfüllten Berufs- und Familienleben werden schleichend auftretende Hörminderungen gerne übergangen. Die Folgen können schwerwiegend sein, wenn Missverständnisse die Karriere und die sozialen Beziehungen belasten.

Hörminderungen lassen sich elegant und effektiv mit der Anpassung moderner Hörsysteme ausgleichen. Dem guten Arbeistklima und dem beruflichen steht nun nichts mehr im Wege - das gilt natürlich auch für das Familienleben.

Menschen, die im Beruf und im Leben stehen, sind häufig viel zu sehr mit dem Arbeits- und Familienleben beschäftigt, als dass sie sich intensiver mit ihrer Gesundheit beschäftigen. Schleichend auftretende Hörminderungen werden kaum bemerkt und kompensiert, solange es geht. Wenn die Mitmenschen oder die Betroffenen selbst etwas bemerken, können die Hörminderungen schon so weit fortgeschritten sein, dass die fortgesetzten Missverständnisse sich im Beruf oder im Bekanntenkreis nachteilig ausgewirkt haben.

Tatsächlich ist die berufsbedingte Schwerhörigkeit immer noch die Nummer Eins der statistisch erfassten Berufskrankheiten. Gesundheitsgefährdende Lärmentwicklungen von über 80 Dezibel, so der gesetzliche Grenzwert, entstehen vielfach im Baugewerbe oder an industriellen Arbeitsplätzen, wo der Schallschutz zur Prävention gesetzlich geregelt ist. Tückisch können dagegen unauffällige und unterschätzte Dauerbelastungen sein.

An erster Stelle ist hier der Lärmpegel im Büro zu nennen, der nicht selten unter bestimmten Bedingungen an die Grenzwerte heranreichen kann. Während PCs, Drucker, Faxgeräte oder Kopierer der neueren Generationen immer leiser werden, entstehen vor allem in größeren Büroeinheiten durch Stimmengewirr, Telefonklingeln und umherlaufende Kollegen nervtötende Geräuschkulissen, die auf die Dauer zu Stress führen und das Gehör schädigen können.

Um die Lärmkulisse im Büro zu entschärfen, helfen meist schon unaufwändige Maßnahmen: Verwendung schallschluckender Bodenbeläge oder Raumtrenner, die Auslagerung lärmintensiver Geräte in separate Räume, Platzierung von PCs unter dem Tisch, die Berücksichtigung geringer Geräuschentwicklung beim Kauf neuer Geräte und die Vermeidung von Besprechungen „zwischen Tür und Angel“.

Die Verständigungsschwierigkeiten in der Geräuschkulisse eines Büros sind nicht nur lästig, sie können auch erste Anzeichen für Hörminderungen sein. Wird häufiger das Telefon überhört oder bereitet es Probleme, in unruhigen Besprechungen alles zu verstehen, so können das erste Anzeichen für Hörminderungen sein.

Da sich Hörminderungen in den meisten Fällen schleichend einstellen, sind sie vielen Betroffenen zunächst gar nicht bewusst. Ein Hörcheck beim Fachmann, dem Hörakustiker, schafft dann nicht nur Klarheit, sondern ist auch Ausgangspunkt für Abhilfe. Gerade bei leichten bis mittleren Hörminderungen leisten moderne Hörsysteme Hervorragendes und gleichen die Defizite nahezu vollständig aus.

Zusätzliche Vorteile für Berufstätige: Stressfaktoren und Fehlerquellen durch falsches Verstehen spielen keine Rolle mehr. Und die Konzentration liegt wieder ganz auf dem ungetrübten Arbeitsalltag und dem beruflichen Fortkommen.

Da Hörprobleme sich in der Regel schleichend einstellen, empfiehlt sich der sensible und präventive Umgang mit diesem Thema.

Das ist wichtig zu wissen:
Das Hörvermögen lässt immer mehr nach, sofern man nichts unternimmt.
Einmal geschädigte Hörzellen regenerieren sich nicht.

Deshalb empfehlen die Hörexperten:
Mitmenschen und Kollegen, die durch häufiges Nachfragen auffallen, auf kostenlose Hörchecks beim Hörakustiker hinweisen.

Und: Regelmäßig das Gehör beim Hörakustiker überprüfen lassen.

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