Die Anpassung von Hörgeräten ist Maßarbeit

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Ein wichtiger Bestandteil der Anpassung ist die Auswahl geeigneter Hörgeräte dirch den Hörakustiker.

Das funktionierende Gehör leistet die bestmögliche Verarbeitung der akustischen Signale, die auf die Ohren treffen. Die Hörakustik kann heute weite Bereiche der Signalverarbeitung nachbilden und so dem Gehör helfen, die Defizite auszugleichen. Dafür liefert die Digitaltechnik eine optimale Basis: Die akustischen Signale treffen in analoger Form, also als Luftschwingungen, auf das Ohr. Um sie differenziert und aktiv zu bearbeiten, werden sie im Mikrochip des Hörgerätes digitalisiert und auf verschiedene Kanäle verteilt. Ausgebreitet auf diesem digitalen Arbeitstisch nimmt der Hörakustiker punktuell Veränderungen und Modifizierungen vor.

Wie bei einem Puzzle füllt das so veränderte Signal nun genau die Lücken aus, die in der individuellen Hörwahrnehmung aufgetreten sind. Anschließend wandelt das Hörgerät den Schall wieder zurück in analoge Töne, die via Miniaturlautsprecher auf das Trommelfell übertragen werden. Außerdem kommen komplexe Mehr- und Richtmikrofon-Technologien zum Einsatz, wodurch die Hörergebnisse weiter optimiert werden, um dem gewohnten Klangbild der Kunden bestmöglich zu entsprechen.

Zwei Bau- und Trageformen haben sich bei modernen Hörgeräten etabliert: Die Im-Ohr-Geräte verbergen sich unauffällig im Gehörgang. Nicht weniger elegant und bequem lassen sich die Hinter-dem-Ohr-Systeme tragen, von denen lediglich ein transparenter Schallschlauch ins Ohr geführt wird. Die Hörakustiker empfehlen den Kunden die geeignete Bauform und führen die notwendigen Anpassungen hinsichtlich der Programmierung und der Anfertigung von Ohrpassstücken aus.

Bei Bedarf können auch verschiedene Modelle von Hörsystemen im Vergleich getragen werden. In aufeinanderfolgenden Sitzungen werden die Erfahrungen der Kunden besprochen und ausgewertet. Auf dieser Grundlage optimiert der Akustiker die Einstellungen bis der bestmögliche Hörerfolg erreicht ist. Auch nach der Gewöhnungsphase und in mehrmonatigen Abständen können Nachjustierungen vorgenommen werden, da sich das Hörvermögen an das neue Hören anpasst und unter Umständen weitere Verbesserungen möglich macht.



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„Hörtest? Ich höre doch gut. Verstehen? Na ja, nicht immer...?“ das kennen viele Menschen: Man hört alles, aber immer wieder gibt es Situationen, in denen man das Gesprochene nicht versteht.

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